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Wir wandern drei Tage in dieser faszinierenden Landschaft, die auch mit ihren geologischen Formationen etwas zu bieten hat. Wegen der Steilheit der Aufstiege passen wir das Tempo an, sodass die Etappen gut bewältigt werden können.
Ein Höhepunkt ist der berühmte Fählensee, in welchem wir vor oder nach der Einkehr in der Bollenwees ein erfrischendes Bad nehmen können (darum Badekleider mitnehmen, wer will). Am nächsten Tag erwartet uns wiederum ein steiler Aufstieg und danach ein ebenso steiler Abstieg zum nächsten See. Dort kehren wir in das gute Restaurant für den zMittag ein. Wir brauchen die Kalorien für den nächsten steilen Aufstieg, der durchaus etwas abenteuerliches hat.
In der Meglisalp, dieser fast schon mystische Flecken Erde, übernachten wir und sammeln bei einem guten Abendessen Kräfte für den Aufstieg auf den Säntis, womit der Höhepunkt im Sinne des Wortes erreicht ist.
Erster Tag
7 km4,5 Std.1’260 hm190 hm
Auch wenn wir 1250 Höhenmeter meistern - weil wir es gemächlich angehen, das Tempo kontrollieren und der erste Teil im Wald ist, schaffen wir das erstaunlich gut. In der Saxer Lücke haben wir einen genialen Blick an die Kreuzberge, dieser charakteristische Mini-Gebirgszug, der wie in den Dolomiten direkt aus der Wiese emporzieht. Erinnerungen an meine ersten Klettertouren werden wach. Die Bollenwees ist zwar sehr touristisch, aber für eine Rast mit Stärkung bei wunderbarer Aussicht auf den Fählensee ist sie sehr geeignet, weil auch das Personal immer freundlich und aufgestellt ist.
Zweiter Tag
9,6 km5 Std.860 hm890 hm
In der familiären Hundsteinhütte SAC marschieren wir nach dem zMorge los hinunter zur Chalberweid, wo der nächste steile Aufstieg beginnt. Dabei sind einiges weniger an Höhenmetern als gestern zurückzulegen, was uns optimistisch stimmt. Wie wir da zwischen Felsflanken einen normalen Wanderweg hochsteigen und die faszinierenden Perspektiven geniessen, macht alle Anstrengung wett. Auch beim Abstieg nehmen wir uns Zeit und die Wanderstöcke zur Hand. Am Seealpsee unten tut der zMittag im Restaurant sehr gut und stärkt uns für den Diretissima-Aufstieg zur Meglisalp. Das ist ein spannendes Stück Weg.
Dritter Tag
4,8 km3,5 Std.970 hm20 hm
Irgendwie hat die Meglisalp schon eine spezielle Ausstrahlung. Das liegt sicher nicht nur an der herzigen Kappelle, es ist einfach die Gesamtheit dieser kleinen Siedlung. Sie entlässt uns auf die letzte und kürzeste Etappe unserer Tour. Falls wir eine abenteuerfreudige Truppe sind, legen wir ein Stück "off-road" zurück und erfahren, wie es sich im weglosen Gelände anfühlt. Bei der Wagenlücke haben wir wieder fotogene Ansichten des Panoramas. Kurz vor dem Säntis geht es dann wieder mit Handarbeit ans Werk, der Weg ist teilweise mit Stahlseilen versehen. Ja, und oben zeigt sich dann, dass der Säntis die höchste nördliche Erhebung der Schweizer Bergwelt ist und ein dementsprechendes Panorama offenbart. Zum Glück ist der Gondelneubau abgeschlossen, sodass wir auf die Schwägalp hinunterschweben können.
Gut vorbereitet unterwegs
Mitbringen
Rucksack für drei Tage
Bergwanderschuhe mit hohem Schaft und gutem Profil
Regen-, Wind- und Kälteschutz (Mütze, Handschuhe)
Sonnenbrille, -hut, -crème
Wanderstöcke nach persönlichem Gusto
Verpflegung
Lunch und genügend Getränke für den ersten Tag, persönliche Snacks für die ganze Tour.
Am zweiten Tag essen wir im Restaurant zu Mittag, am dritten Tag essen wir am Säntis zu Mittag.
Gepäck
Persönliche Wechselwäsche (u.a. trockenes Wechselshirt für unterwegs)
Hygieneartikel, Hütten(seiden)schlafsack ist obligatorisch
CHF 580
pro Person
Inklusive
Planung, Organisation, 3 Tage Führung durch Wander-Erlebnis.ch
Übernachtung und Halbpension in SAC-Hütte und Meglisalp
Der Preis variiert nach Teilnehmerzahl, SAC-Mitgliedschaft und Zimmerwunsch in der Meglisalp.
Talfahrt Säntis-Schwägalp
Nicht inklusive
Mittagessen zweiter und dritter Tag, weitere Konsumationen unterwegs